Grußwort

des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, zum 24. Lesbisch-schwulen Stadtfest 2016.

Allen Besucherinnen und Besuchern ein herzliches Willkommen zu Europas größtem Lesbisch-schwulen Stadtfest!

Seit dieses Fest im Jahr 1993 zum ersten Mal stattfand, hat sich eine ganze Menge verändert: In unserer Gesellschaft gibt es sehr viel mehr Offenheit und Respekt. Und auch in Sachen Emanzipation und Gleichstellung von Lesben, Schwulen und Transgender gab es große Fortschritte. Dennoch bleibt viel zu tun, um zu wirklicher Anerkennung und gesellschaftlicher Akzeptanz zu gelangen, was weit mehr bedeutet als Toleranz. Und auch für die vollständige Gleichstellung vor dem Gesetz müssen wir uns weiterhin engagieren.

Das unterstreicht auch das Motto des Lesbisch-schwulen Stadtfestes. Es lautet traditionell: "Gleiche Rechte für Ungleiche!". Damit setzen der Regenbogenfonds e. V. sowie alle beteiligten Vereine, Organisationen und Projekte auch in diesem Jahr wieder ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung und für gleiche Bürgerrechte.

Zugleich ist das lesbisch-schwule Stadtfest natürlich auch eine attraktive FreiluftVeranstaltung, die mit ihrem vielfältigen Programm jede und jeden zum Mitfeiern einlädt. Und die auf diese Weise zusätzlich dazu beiträgt, Vorurteile abzubauen.

In diesem Sinne danke ich den Organisatorinnen und Organisatoren für ihr wichtiges Engagement. Ihnen sowie allen Besucherinnen und Besuchern wünsche ich ein rundum gelungenes 24. Lesbisch-schwules Stadtfest 2016.



Michael Müller
Regierender Bürgermeister von Berlin